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REFERENZ

KI-Assistent für die Qualitätskontrolle in der Verpackungsindustrie

Computer Vision als Assistent statt Ersatz: Das System markiert mikroskopische Materialfehler, die Prüfer behalten das letzte Wort — und Kundenreklamationen gingen auf null zurück.

Computer VisionKI & AutomatisierungWorkflow-Integration
Sterilverpackung unter Prüflicht mit markierten Fehlern – KI-Qualitätskontrolle

BRANCHE

Verpackungsindustrie (Medizin)

LEISTUNGEN

KI & Automatisierung, Computer Vision, Workflow-Integration

ZEITRAUM

2022–2023 · 11 Monate

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Ausgangslage

Ein Hochgeschwindigkeitswerk für medizinische Sterilverpackungsfolien kämpfte mit zunehmenden mikroskopischen Materialdurchstichen. Diese winzigen Fehler waren mit bloßem Auge kaum zu erkennen, führten aber zu kostspieligen Rückrufen, sobald sie in die Lieferkette gelangten.

Die Qualitätssicherung hing vollständig an erfahrenen menschlichen Prüfern an schnellen Sichtprüfbahnen. In den langen Achtstundenschichten setzte gegen Ende erwartbar Ermüdung ein — und mit ihr ein statistisch messbarer Anstieg übersehener Fehler. Die Konzern-IT schlug vor, die Prüfer durch ein vollautomatisches KI-Ausschusssystem an den Endkontrollen zu ersetzen.

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Vorgehen

Wir haben das Vollautomatik-Modell bewusst verworfen, weil es den Erfahrungsschatz der Prüfer ignoriert hätte. Stattdessen bauten wir die Computer-Vision-Technik als unaufdringlichen „KI-Qualitätsassistenten“ — der Mensch blieb im Zentrum des Prozesses, mit uneingeschränktem Vetorecht über jede Einschätzung des Systems.

Als Zweierteam übernahmen wir Projektleitung und Workflow-Integration und arbeiteten mit einem spezialisierten Onshore-Anbieter für Bildverarbeitung zusammen. Über den Produktionsbahnen installierten wir hochauflösende industrielle Zeilenkameras.

Auf einem kontrastreichen Monitor direkt am Arbeitsplatz zeigte eine reaktionsschnelle Weboberfläche verdächtige Stellen an: Das Modell legte in Echtzeit einen blinkenden Rahmen um mögliche Anomalien, die der Prüfer per Taster sofort bestätigen oder verwerfen konnte.

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Ergebnis

Kundenseitig gemeldete Materialfehler gingen auf null zurück — ohne dass die Erfahrung der Prüfer aus dem Prozess verschwand.

Augen- und Konzentrationsbelastung der Prüfer nahmen spürbar ab, und Fehlalarme des Systems wurden deutlich seltener, weil ein Mensch jede Anomalie verifizierte.

Weil die KI erkennbar die menschliche Fähigkeit erweiterte statt sie zu ersetzen, wurde sie in der Belegschaft schnell angenommen.

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